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Baccarat Regeln: das einfachste Tischspiel im Casino erklärt

Zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2026

Baccarat gilt als vornehmes Casinospiel – dabei ist es eines der einfachsten überhaupt. Sie müssen keine Entscheidungen über das Ziehen von Karten treffen; das übernimmt eine feste Regel. Ihre einzige Aufgabe ist die Wette: Gewinnt die Bank, der Spieler oder gibt es ein Unentschieden? Dieser Ratgeber erklärt die Regeln von Grund auf – Kartenwerte, den Rundenablauf, die berühmte Drittkarten-Regel und welche Wette rechnerisch die beste ist.

Das Ziel: Sie tippen darauf, welche der beiden Hände – Bank oder Spieler – näher an neun Punkten liegt. Mehr müssen Sie zum Mitspielen nicht wissen.

Was ist Baccarat?

Baccarat (auch Baccara) ist ein Kartenspiel, bei dem zwei Hände gegeneinander antreten: die „Spieler"-Hand und die „Bank"-Hand. Trotz der Namen setzen Sie nicht zwingend auf sich selbst – Sie wetten frei, welche der beiden Hände gewinnt. Gewinner ist die Hand, die mit ihrem Punktwert am nächsten an neun liegt. Weil das Spiel nach festen Regeln abläuft, gibt es kaum etwas falsch zu machen.

Die Kartenwerte

Die Punktzählung ist ungewöhnlich, aber schnell gelernt:

KarteWert
Ass1 Punkt
2 bis 9Nennwert (2–9 Punkte)
10, Bube, Dame, König0 Punkte

Zählt eine Hand über neun, wird nur die letzte Ziffer gewertet: Aus 7 + 8 = 15 werden also 5 Punkte. Eine „natürliche" 8 oder 9 aus den ersten beiden Karten (ein „Natural") gewinnt sofort.

So läuft eine Baccarat-Runde ab

  1. Wette platzieren. Sie setzen auf Bank, Spieler oder Unentschieden.
  2. Karten austeilen. Spieler- und Bankhand erhalten je zwei Karten.
  3. Natural prüfen. Hat eine Hand 8 oder 9, endet die Runde sofort.
  4. Drittkarten-Regel. Andernfalls entscheidet eine feste Regel, ob eine dritte Karte gezogen wird – automatisch, ohne Ihr Zutun.
  5. Vergleich & Auszahlung. Die Hand näher an neun gewinnt; Ihre Wette wird ausgezahlt.

Die Drittkarten-Regel

Diese Regel wirkt kompliziert, läuft aber vollautomatisch ab – Sie müssen sie nicht auswendig können, sollten sie aber verstehen. Vereinfacht gilt:

  • Spieler-Hand: zieht eine dritte Karte bei 0–5 Punkten, bleibt bei 6–7 stehen.
  • Bank-Hand: zieht abhängig von ihrem eigenen Wert und der dritten Karte des Spielers – bei niedrigen Werten (0–2) fast immer, bei 7 nie.
Gut zu wissen: Weil die Bank nach dem Spieler zieht, hat sie einen kleinen Informationsvorteil. Genau deshalb ist die Bank-Wette statistisch am stärksten – und genau dafür wird die 5-%-Kommission auf Bankgewinne erhoben.

Wetten, Auszahlungen und Hausvorteil

Baccarat kennt nur drei Grundwetten. Der Unterschied im Hausvorteil ist erheblich:

WetteAuszahlungHausvorteilEmpfehlung
Bank (Banker)1:1 (minus 5 % Kommission)1,06 %beste Wette
Spieler (Player)1:11,24 %fast so gut
Unentschieden (Tie)8:1 (teils 9:1)14,4 %meiden

Die klare Empfehlung: Setzen Sie auf die Bank. Trotz der Kommission hat sie mit rund 1,06 % den niedrigsten Hausvorteil. Die Unentschieden-Wette lockt mit 8:1, ist wegen des hohen Hausvorteils von über 14 % aber langfristig ein Verlustgeschäft.

Baccarat-Strategie für Einsteiger

  • Immer auf die Bank setzen: die mathematisch beste Standardwette.
  • Unentschieden meiden: der hohe Hausvorteil frisst jeden Reiz der 8:1-Quote auf.
  • Keine „Muster" jagen: die verbreiteten Punktekarten am Tisch zeigen Vergangenheit – sie sagen nichts über die nächste Runde.
  • Budget einteilen: feste Einheiten pro Wette, klares Verlust- und Gewinnlimit.

Baccarat-Varianten

Am häufigsten ist Punto Banco, bei dem alle Zieh-Entscheidungen vorgegeben sind – die Variante, die in fast jedem Online Casino läuft. Chemin de Fer und Baccarat Banque geben Spielern mehr Entscheidungsspielraum, sind online aber selten. Im Live Casino trifft man zudem auf Speed Baccarat und No Commission Baccarat, bei dem die Bankkommission über eine angepasste Auszahlung geregelt wird.

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Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert Baccarat einfach erklärt?
Sie wetten, ob die Bank-Hand oder die Spieler-Hand näher an neun Punkten liegt (oder ob es ein Unentschieden gibt). Beide Hände werden nach festen Regeln gespielt – Sie treffen keine Zieh-Entscheidungen. Die Hand näher an neun gewinnt.
Auf welche Wette sollte ich bei Baccarat setzen?
Auf die Bank. Sie hat mit rund 1,06 % den niedrigsten Hausvorteil, selbst nach Abzug der 5-%-Kommission auf Gewinne. Die Spieler-Wette ist mit 1,24 % fast gleich gut; die Unentschieden-Wette sollten Sie wegen über 14 % Hausvorteil meiden.
Wie werden die Karten bei Baccarat gezählt?
Asse zählen 1 Punkt, die Karten 2 bis 9 ihren Nennwert, und Zehner sowie Bildkarten 0 Punkte. Übersteigt die Summe neun, zählt nur die letzte Ziffer – aus 15 werden also 5 Punkte.
Muss ich die Drittkarten-Regel auswendig können?
Nein. Das Ziehen der dritten Karte läuft im Casino vollautomatisch nach festen Regeln ab. Sie müssen die Regel nicht kennen, um mitzuspielen – es hilft aber zu verstehen, warum die Bank-Wette den kleinen Vorteil hat.
Was ist der Unterschied zwischen Punto Banco und Chemin de Fer?
Bei Punto Banco sind alle Zieh-Entscheidungen vorgegeben – das ist die Standardvariante online. Bei Chemin de Fer treffen Spieler eigene Entscheidungen und spielen gegeneinander; diese Variante ist online selten.
Kann ich Baccarat kostenlos spielen?
Ja. Viele Online Casinos bieten Baccarat im Demo-Modus mit Spielgeld an. So lernen Sie den Ablauf risikofrei, bevor Sie im Live Casino um echtes Geld spielen.

Dieser Ratgeber dient der Information und ist keine Aufforderung zum Glücksspiel. Glücksspiel kann süchtig machen – spielen Sie verantwortungsvoll und nur ab 18 Jahren. Hilfe: spielsuchthilfe.at (0800 202 304).

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